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Wir haben die Meldung einer besorgten Mutter erhalten: die Situation auf dem Veloweg an der Stelle, wo dieser in den Brüggliweg mündet, ist v.a. im Sommer, wenn der Bauer dort Mais anpflanzt, sehr gefährlich, da völlig unübersichtlich. Die Kinder aus unserem Quartier sind oft da unterwegs (Schwimmunterricht, Musikschule, Sport etc.). Wir haben uns deshalb damit ans Amt für Sicherheit und Verkehr der Stadt Zug gewendet.

Die Antwort fällt zu unserer Befriedigung aus. Stefan Juch, Verkehrsplaner der Stadt Zug, hat uns folgende Antwort (Auszüge) zukommen lassen, vielen Dank:

… In der Zwischenzeit haben wir die Situation angeschaut. Auf der Kreuzung Steinhauser Fussweg – Brüggliweg besteht eine Rechtsvortrittssituation. Fährt ein Verkehrsteilnehmer vom Steinhauser Fussweg in den Brüggliweg, muss er auf dem Brüggliweg den von rechts kommenden Verkehrsteilnehmern den Vortritt gewähren. Auf dem Brüggliweg in Richtung See fahrende Verkehrsteilnehmer müssen den von rechts aus dem Steinhauser Fussweg kommenden Verkehrsteilnehmern den Vortritt lassen. Wir erachten diese Vortrittsregelung als zweckmässig. Die Verkehrsteilnehmenden nähern sich der Kreuzung und müssen sich orientieren und die Kreuzung beobachten. Dadurch mässigen sie die Geschwindigkeit….

Wir werden dem Stadtrat vorschlagen, die Kreuzung mit einer weissen Rechtsvortrittsmarkierung zu versehen. (siehe schematischer Plan in der Beilage). Diese Markierung unterstützt die heutigen Vortrittsverhältnisse, die heute grundsätzlich zu Gunsten des Velofahrers ist. Wir werden auch mit dem Bauer Kontakt aufnehmen, damit die Sichtfelder eingehalten werden.

Dies ist unser Vorschlag, von dem wir meinen, dass er dazu beiträgt, die Situation etwas sicherer zu machen. Letztlich ist es aber auch Sache der Verkehrsteilnehmenden sich im Verkehr so zu verhalten, dass sie weder sich noch anderen gefährden.