Seit einiger Zeit entstehen in verschiedenen Orten sog. Repair Cafés. Die Idee dahinter: man möchte die Leute darin unterstützen, defekte Gegenstände wieder zu flicken, statt wegzuwerfen. Denn sehr oft landen ja Produkte im Abfall, die nur über kleine Defekte verfügen und die mit relativ geringem Aufwand wieder repariert werden könnten. Eine Reparatur wird in vielen Fällen aber nicht in Erwägung gezogen, lohnt sich nicht oder ist nach Herstellerangaben gar nicht möglich. Bereits bestehende Repair Cafés zeigen aber, dass dies nur zum Teil stimmt und über die Hälfte der Produkte repariert werden können.
Die Zentralschweizer Umweltdirektionen haben kürzlich die Kampagne ‚e-chline-schritt.ch, flicke-teile-sorg ha‘ gestartet. In diesem Rahmen möchte man auch in Zug ein oben beschriebenes Repair Café (Reparatur-Kafi) ins Leben rufen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), welche seit Anfang 2014 Repair Café-Initiativen in der Deutschschweiz unterstützt und fördert www.repair-cafe.ch.
In Zug findet  zum vierten Mal ein

Repair Café statt; am 3. Juni 2018 von 10.00 – 15.00 Uhr, dieses Mal im Schulhaus Arhene, Hofstrasse 20, statt.

Paola de Coppi, Hauptorganisatorin des Zuger Repair Cafés, ist gerne bereit, Ihre allfälligen Fragen zu beantworten: repaircafezug@gmail.com oder 079 820 78 93.

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